Bauen wie der Wald - alles bleibt wertvoll

Bei der Produktion von Holz100 Häusern bleibt alles wertvoll, dieses Konzept einer abfallfreien Kreislaufwirtschaft liefert uns der Wald. Mit dem ersten echten Kreislauf-Konzept in der Bauwirtschaft eröffnet Holz100 neue Dimensionen des nachhaltigen Bauens.

Seit 1990 entwickelt die Firma Thoma Baumaterialien, die nicht nur eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Bewohner haben, sondern auch auf die Umwelt. Dabei setzt die Firma Thoma auf naturreines Holz.

Holz100 ist ein preisgekröntes Massivholz-Bausystem und wurde als einziger Baustoff weltweit mit dem „Cradle to Cradle“-Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Es besteht aus nichts anderem als unbehandeltem Holz, das zur richtigen Mondphase geerntet wurde und ist vollständig frei von giftigen Zusatzstoffen wie Leim und Holzschutzmitteln.

Mit Leim oder Holzschutzmitteln behandeltes Holz ist durch seine Ausgasungen nicht nur schädlich für die Gesundheit der Hausbewohner, es muss auch bei einem Abriss als Sondermüll entsorgt werden. Nicht so das Holz der Holz100-Häuser. Es ist völlig naturrein und kann nach Generationen der Nutzung sowohl thermisch als auch stofflich wiederverwendet werden.

Um ein Holz100-Haus zu recyclen muss man nur die mechanischen Verbindungen, die das Haus zusammenhalten auflösen. Mit dem frei werdenden Rohmaterial  kann dann ein neues Haus gebaut werden.

Holz100-Häuser werden in Fabriken vorgefertigt, die mit Sonnenstrom laufen und in denen kein Müll entsteht. Bei der Produktion unserer Holz100-Wände sind die Abläufe so optimiert, dass fast kein Verschnitt entsteht. Der geringfügige Verschnitt, der dennoch entsteht kann thermisch verwertet werden und die Produktionswerke gleich wieder mit Energie versorgen.

So wie im Wald bleibt hier alles im Kreislauf und wir können eine enkelkinder-taugliche Zukunft schaffen.

Rohstoffe im Kreislauf

Schon beim Legen der einzelnen Bauteile wird darauf geachtet, dass möglichst wenig vom kostbaren Rohstoff Holz verloren geht. Fenster- und Türöffnungen werden ausgespart.

Ein Bauer aus dem Umland unseres Holz100-Werkes in Stadl holt Holzspäne aus der Produktion unserer Häuser. „Die Späne eignen sich perfekt zum Ausmisten meiner Ställe – sie sind trocken und natur-pur!“

So sieht es bei uns nicht aus! Die Abfälle aus der Holz-Leimbinder-Produktion müssten als Sondermüll entsorgt werden. Unsere Fabriken kennen dieses Problem nicht.

Energiegewinnung damals und heute

Die Dampfmaschine die die Säge Gußwerk 1907 betrieben hat steht noch. In Betrieb ist sie aber nicht mehr.

Heute beliefert ein hoch-effizientes Biomasse-Heizkraftwerk die Säge und die Ortschaft Gußwerk mit Ökostrom.

Kleine Reststücke aus der Holz100-Produktion werden zur Energiegewinnung verwendet oder wie hier zum Bauen eines kleinen Tempels.

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