Die Kiefer

Mit ihrem Alter von bis zu 5000 Jahren gilt die Kiefer als die Urgroßmutter aller Bäume.

Foto: Rachele Z. Cecchini

Die Weißkiefer in der Baumfamilie

Als häufigste Kiefernart in Mitteleuropa und den kühlen nordischen Wäldern der Erde sei hier die Weißkiefer, auch Waldkiefer genannt, herausgegriffen. Noch mehr als die Lärche ist sie der Pionier im Nadelkleid. Überall, wo das Klima schwierig und der Boden ganz karg wird, ist die Kiefer die erste und letzte Vertreterin der Nadelbäume. Eine ihrer Spezialitäten ist dabei der genügsame Umgang mit Wasser.

Sonnseitige, trockene Berghänge mit kargen, steinigen Kalkböden werden von ihr gleich erfolgreich besiedelt und mit dem grünen Kronendach aus den büschelig, langen Kiefernnadeln beschützt, wie nährstoffarme Sandböden trockener Tiefebenen. Fichten und Tannen würden an diesen Orten hoffnungslos verdursten. Das ist aber noch nicht alles, was ihre Schwester Kiefer in ihrer Vielseitigkeit zu bieten hat. Auch mit Kälte geht die Kiefer besser um als die meisten ihrer Baumgeschwister. Bis in den höchsten Norden und in die kältesten Regionen der sibirischen Wälder reichen die großen Kiefernwälder der Erde.

Die Bedeutung für die Seele und Gesundheit

Die Kiefer ist der Baum, der auf kargen Böden und oft bei einer Kälte oder Trockenheit aufwächst, die andere Bäume gar nicht leben lässt. Am Ende bringt sie aber trotz widriger Umstände eine äußerst anmutige und feingliedrige Gestalt hervor. Die gelb-orange gefärbte Rinde gibt dem Baum ein buntes, fröhliches Kleid, ein ähnliches Bild, das dem Kiefernholz durch den orange gefärbten Kern geschenkt wird. Das ist wichtig zu den Gedanken rund um den Kiefernbaum. Es ist der Baum, der schwierige Lebensumstände wandelt und zu einem fröhlichen Ende bringt.

Kiefernholz hilft traurigen, melancholischen und zurückgezogenen Menschen zu guter Laune und Lebensfreude zu kommen. Mit Vielseitigkeit meistert sie die schwierigsten Lebensumstände. Sie ist ein Spitzensportler unter den Bäumen und zeigt uns, dass Müßiggang und Üppigkeit wenig mit einem erfüllten Leben zu tun haben. Außerdem erzählt uns die Urgroßmutter aller Bäume von den größten Weisheiten, die sie in ihrem langen Leben gelernt hat. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

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